Corporate Storytelling: Wie Unternehmen im Kopf ihrer Kunden präsent werden

Die größte ungenutzte Werbefläche vieler Unternehmen kostet keinen Cent Mediaspend: der Kopf ihrer Kunden.

Corporate Storytelling kann diesen Platz organisch besetzen. Voraussetzung ist, dass viele unterschiedliche Geschichten immer wieder auf dasselbe Narrativ einzahlen.

Bis irgendwann automatisch klar ist:

„Ah, dafür stehen die.“

Viel Content ist noch keine Positionierung

Unternehmen haben eigentlich jede Menge Geschichten:

Menschen. Produkte. Innovationen. Kunden. Entscheidungen. Kultur. Veränderungen.

Trotzdem entsteht daraus häufig nur eine Reihe einzelner Content-Stücke: heute diese Story, nächste Woche eine andere, danach wieder etwas Neues.

Das Problem: So entsteht vielleicht Sichtbarkeit – aber noch kein klares Bild im Kopf.

Strategisches Corporate Storytelling beginnt deshalb nicht mit der Frage: „Was posten wir als Nächstes?“

Sondern mit:

  • Wofür stehen wir?

  • Was macht uns relevant?

  • Welche Themen wollen wir besetzen?

  • Womit sollen Menschen unser Unternehmen verbinden?

Erst wenn diese Positionierung klar ist, können einzelne Geschichten gezielt darauf einzahlen.

Eine Story, viele Touchpoints

Eine starke Unternehmensgeschichte funktioniert außerdem nicht nur auf einem Kanal.

Sie kann Thema sein:

in Medien, auf LinkedIn, im Corporate Newsroom, auf der Website, auf Events, durch den CEO, durch Mitarbeitende oder im Vertrieb.

Aus einer guten Story entstehen so 10, 20 oder 50 Touchpoints – und damit immer neue Beweise für dasselbe Narrativ.

Genau darin liegt die Stärke von Corporate Storytelling: Nicht immer dieselbe Geschichte erzählen, aber immer wieder dasselbe Bild aufbauen.

Kommunikation wird wirtschaftlich interessant

Je konsequenter Unternehmen bestimmte Themen besetzen, desto stärker werden sie damit verbunden.

Bis sie nicht mehr eines von vielen Unternehmen sind, sondern das Unternehmen, das einem zu einem bestimmten Thema einfällt.

Und genau dann wird Kommunikation wirtschaftlich relevant.

Denn wenn irgendwann entschieden wird, bei wem gekauft, mit wem gearbeitet oder wem vertraut wird, beginnt diese Entscheidung nicht bei null.

Das Unternehmen ist längst im Kopf.

Die stärksten Unternehmensgeschichten erzählen deshalb nicht nur, was heute passiert ist. Sie prägen, was morgen über ein Unternehmen gedacht wird.

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