Gute Ideen brauchen Leerlauf

Die besten Ideen für Content entstehen bei mir selten am Schreibtisch.

Sie kommen unter der Dusche, beim Haareföhnen, beim Spazierengehen oder beim Meditieren.

Also genau dann, wenn der Kopf gerade nicht versucht, kreativ zu sein.

Und genau deshalb arbeite ich mit meinen Thought-Leadership-Kunden etwas anders.

Gute Gedanken halten sich nicht an den Redaktionsplan

Natürlich braucht gute Kommunikation Struktur.

Deshalb gibt es auch bei mir regelmäßige Content-Briefings, Themenplanung und eine klare strategische Richtung.

Aber: Die besten Gedanken lassen sich nicht terminieren.

Sie entstehen oft ganz nebenbei.

Beim Kochen. Beim Zähneputzen. Auf dem Weg zum Bäcker. Im Auto. Beim Spaziergang. Oder in dem Moment, in dem man sich über etwas ärgert und denkt:

„Das müsste eigentlich mal jemand sagen.“

Genau solche Gedanken sind häufig der Rohstoff für starke Thought-Leadership-Posts.

Deshalb: Gedanken sofort festhalten

Mein Rat an Kunden ist deshalb ziemlich simpel:

Wenn euch ein Gedanke kommt, wartet nicht bis zum nächsten Content-Meeting.

Nehmt euer Handy und sprecht 30 Sekunden in eine Sprachnachricht.

Es muss nicht ausformuliert sein. Es braucht keine perfekte Struktur. Oft reicht ein Satz wie:

„Mir ist gerade etwas aufgefallen …“

oder:

„Ich glaube, bei diesem Thema sehen viele etwas falsch …“

Aus solchen spontanen Gedanken lässt sich später sehr viel besser ein guter Beitrag entwickeln als aus der Frage:

„Was könnten wir diese Woche posten?“

Thought Leadership entsteht aus echten Gedanken

Genau das ist für mich der Unterschied zwischen Content-Produktion und Thought Leadership.

Content kann geplant werden.

Thought Leadership beginnt häufig mit einer echten Beobachtung, einer Erfahrung, einer Überzeugung oder einem Widerspruch.

Die Aufgabe besteht dann darin, diesen Gedanken einzufangen, zu schärfen und so aufzubereiten, dass er auch für andere relevant wird.

Die Idee für diesen Artikel?

Kam übrigens beim Gassigehen.

Kein Podcast. Kein Hörbuch.

Nur ein Hund, ein Gedanke – und eine Sprachmemo.

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